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So findest du passende Farben für dein Business.

Brandfarben finden

So findest du die passenden Brandfarben

Farben wecken Emotionen in uns. 

Sie beeinflussen unsere Gedanken und unsere persönliche Stimmung.

Ein kräftiges Gelb scheint uns zuzurufen „Hey, lass uns mutig sein und Spass haben.“ Ein zartes Türkis verspricht fröhlich „Nimm meine Hand, dann geht’s leichter.“ Und ein tiefes Petrolgrün giesst dir eine fein duftende Tasse Tee ein und sagt “ Entspann dich, gemeinsam schaffen wir das.“. 

Und auch, wenn es die meisten nicht glauben würden, Farben sind gemeinsam mit den Schriften die wichtigsten Gestaltungselemente deines Brand Designs! Die Unternehmensfarben sollten zu deiner Persönlichkeit passen und dein Gesamtkonzept visuell untermauern. Doch wie findet man die richtigen Farben und wie setzt man sie gewinnbringend ein? Genau darum geht es in diesem Blog. 

Die Wirkung deiner Brandfarben
Die Wirkung deiner Brandfarben

Welche Markenfarben passen denn nun zu mir und meinem Business?

Die meisten Solo-Selbstständigen glauben, dass die Unternehmensfarben einfach nach dem persönlichen Geschmack ausgewählt werden können. Ganz nach dem Motto „Blau ist meine Lieblingsfarbe und sie steht mir auch super. Also nehme ich die!“. Wäre natürlich super einfach und zudem würde man sich so von Anfang an pudelwohl mit seinem Design fühlen. Aber viel wichtiger ist, dass deine Brandingfarben zu deinem Angebot, deine Herangehensweise und deiner Zielgruppe passt.

Welche Wirkung hast du nach Aussen? Wofür stehst du?

  • klassisch oder trendy
  • modern oder traditionell
  • laut oder leise
  • kreativ oder seriös
  • jugendlich oder nostalgisch
  • antig oder geschmeidig
  • hart oder weich
  • glänzend oder matt
  • leuchtend oder dezent
  • warm oder kalt
  • seriös oder locker

Zur Veranschaulichung habe ich dir ein Beispiel von einer Kundin mitgebracht:

Beispiel Bergmann Mentoring

Annett Bergmann und ihr Mann Jürgen sind Experten und Mentoren für Unternehmertum und skalierbares Onlinebusiness und ein starkes Dream-Team, beruflich wie privat. Jeder für sich erfolgreich im Unternehmensaufbau und Management kombinieren sie ihre Talente und Feuerwerke an Erfahrungen in ihrem eigenen Business – BERGMANN Mentoring.

In einem gemeinsamen Prozess – Von der Ermittlung ihrer Werte bis hin zum Logo und einem passenden Instagram Feeddesign – haben wir für Bergmann Mentoring eine Marke erschaffen, die ihre Wunschkunden begeistern wird. 

Die wichtigsten Werte für Annett und Jürgen sind Freiheit, Professionalität und Verlässlichkeit. Ihr Angebot ist von hoher Qualität und sollte auch hochwertig wirken. Daher haben wir uns als Hauptfarbe für ein dunkles Blau entschieden. Ergänzt wird es durch zwei Hightlightfarben: Gold für die Eleganz und Hochwertigkeit ihres Angebots und Rot für die Zielstrebigkeit, die Annett und Jürgen antreibt und die sie auf empathische Weise auch an ihre Kundinnen und Kunden weitervermitteln möchten.

Brand Farben Bergmann Mentoring

Die Wirkung deiner Brandfarbe hängt vom Farbton ab

Kennst du noch den Farbkreis aus der Schulzeit und seine traditionelle Unterteilung in kalte und warme Farben? Falls nein, frag mal schnell google, damit du weisst, wovon ich rede.

Orientiert man sich an diesem Hilfsmittel dann entspricht blau kalt und rot warm?

Allerdings gibt es, wie immer auch eine Ausnahme von der Regel. Denn es gibt von allen Farbtönen eine warme und eine kalte Version. Je nachdem, ob z.B, das Blau eher in die violette oder in die petrol Richtung tendiert, kann auch Blau kalt oder warm wirken.

Warme und kalte Farbtöne

Die richtige Farbkombi macht’s

Eine Farbe allein reicht für dein Branding nicht aus, um deine Botschaft und deine Wirkung visuell zu untermauern. Sind deine Hauptwerte korrekt definiert und weisst du, wen du wie ansprechen willst, kannst du daraus deine erste Hauptfarbe definieren. 

Bei mir war das zum Beispiel das leuchtende Gelb. 

In einem zweiten Schritt kann man sich im Internet, zum Beispiel auf Pinterest, inspirieren lassen und nach ergänzenden Farben Ausschau halten. Achte darauf, welche Kombinationen von Farben die Emotionen begünstigen, die du deiner Zielgruppe vermitteln möchtest. Denn unterschiedliche Farbkontraste rufen verschiedene Emotionen hervor. 

Ausserdem solltest du auch immer im Hinterkopf behalten, wo deine Brandingfarben zum Einsatz kommen.

  • Logo
  • Webseite
  • Social Media
  • Newsletter
  • Print

Gerade für die Webseite ist es sinnvoll mit einer Hauptfarbe, einer dazu passenden, dezenten Sekundärfarbe für Hintergründe und einer Highlightfarbe für z.B. Buttons zu arbeiten. 

Mach nicht das, was alle machen

Bevor du deine Farbpalette bestimmst, würde ich dir raten, dich auch mal bei deinen Mitbewerbern umzusehen. Schau dabei nicht nur auf die Farben, sondern vielleicht auf die Formen und Bilder, die verwendet werden. Nimmst du eine gewisse Stimmung war? Was löst das Design in dir aus?

Lass dich nicht von deinen Mitbewerbern leiten, sondern achte nur darauf, wie sie auftreten. Wähle nicht einfach die gleiche Farbe, nur weil dein Mitbewerber damit erfolgreich ist. Deine Brandfarben müssen zu dir und deinem Business passen. Ausserdem kannst du dich durch anders gewählte Farben viel besser von deiner Konkurrenz abheben. 

ABER Vorsicht! Wenn du dir jetzt denkst: “Meine Mitbewerber sind alle in Blau unterwegs, ich nehme rot!” Das kann eine gute Wahl sein, wenn Rot zu deiner Persönlichkeit und deiner Botschaft passt. Aber lass die Finger davon, wenn es nur darum geht, dich von deinen Mitbewerbern abzuheben. Damit würdest du ein künstlich falsches Bild deiner Marke hervorrufen, deren Werteversprechen du auf Dauer nicht halten kannst. 

Diese 3 Fehler solltest du bei deinen Branding Farben vermeiden

#1: Du wählst zu viele Farben

Wenn es dir schwer fällt zu entscheiden, merke dir: Weniger ist mehr. 

Als Design-Anfänger rate ich dir nicht mehr als 3-4 Farben zu verwenden – Eine Hauptfarbe, eine Sekundärfarbe und eine Farbe für deine Texte. Ergänzend kannst du dich einer Highlight Farbe bedienen, die sich auch gerne kontrastreich von deiner Hauptfarbe abheben darf.

#2 Du setzt alle Farben gleich oft ein

Wenn du mehrere Farben definiert hast, ist es für deinen Wiedererkennungswert wichtig, dass du eine als deine Hauptfarbe definierst und diese auch zu mindestens 60% in den Vordergrund stellst.

#3 Du hältst dich nicht an deine Farbpalette

Obwohl die Verlockung gross ist: Wechsle deine Farben bitte nicht kontinuerlich! Ständiges Hin und Her stiftet Verwirrung und schränkt deinen Wiedererkennungswert massiv ein. 

Pro Tipp:

Notiere dir unbedingt die Hexcodes deiner Markenfarben. Du erkennst sie an der Raute „#“. Wähle keinesfalls das „wird-schon-passen-Gelb“.

Fazit

Damit du deine passenden Farben für dein Business findest und auch überzeugend anwenden kannst, solltest du deine eigenen Werte und die deiner Zielgruppe kennen und du musst dir im Klaren darüber sein, wie du mit deinem Business nach Aussen wirken möchtest. Welche Stimmung oder Emotionen möchtest du im Betrachter auslösen?

Wenn du es schaffst, deine Lieblingsfarben mit dem Blickwinkel deiner Wunschkunden zu verbinden, wirst du die richtige Wahl treffen und damit eine erfolgreiche Marke aufbauen können.

Du selber wirst dich wohl und sicher fühlen und gleichzeitig deine Zielgruppe magisch anziehen. Dein Markendesign wird sich wie einer roter Faden durch deine Marketing Kanäle hindurchziehen und zu deinem Wiedererkennungswert beitragen.

Ich wünsche dir viel Freude bei diesem wundervollen Thema “Markenfarben”.

Kreative Grüsse aus dem Atelier unikati

Deine Kati

BRANDastic

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